Lennon in der Nische

Mit dem aufgerollten Bild machte ich mich auf den Weg zum Kunden und begann, den passenden Hintergrund zu malen, während Lennon in Warteposition hing.

  

Dann zückte ich erneut das Skalpell.

 

Von Überflüssigem befreit, kam der große Moment.

 

Seitdem klebt er an Ort und Stelle und schaut den Musikern bei den Proben zu.

 

 

Der schlappe Pappe-Lennon

Wer kennt es nicht, das berühmte Foto des Hamburger Fotografen Jürgen Vollmer, vom lungernden Lennon im Hauseingang?

Die Nische im Probenraum schrie förmlich danach, dem jungen Lennon auch ein kölsches Zuhause zu geben.

Ich entschied mich für eine Mischtechnik und malte zunächst die Figur auf Packpapier.

Und dann hing er schlapp in der Gegend rum,

bevor er unters grafisches Skalpell kam.

Wie er trotz des lurigen Zustands seinen Weg in die Nische fand, verrate ich im nächsten Beitrag! 😉

Toscana an der Gartenwand

Im August 2016 übermalte ich eine Außenwand in einem sehr kleinen Garten.

Wie sich leicht erkennen lässt, machten es nicht nur die Risse nötig, der vorapokalyptischen Endzeitstimmung ein Ende zu setzen.

Also erstmal zurück auf eine gute Ausgangslage für ein neues Motiv.

Innerhalb einer Wochen entstand ein toscanisches Motiv, das dem kleinen Garten eine gewisse Perspektive bescherte.

Ein Buddha auf dem Weg ins Hier und Jetzt

Zu Beginn setzte ich den Keilrahmen zusammen und bespanne ihn mit Leinwand.

Nachdem die Grundierung getrocknet ist, schreibe ich zunächst mit Bleistift, dann mit Edding mehrfach den Text, den ich für den Hintergrund ausgewählt habe.

Dann füge ich den Umriss der FIgur ein.

Und lege mit lockerer Pinselführung den Hintergrund an.

Eine Lasur dämpft die kräftige Textur und zieht die Kontraste zusammen. Die Figur wird detailliert vorgezeichnet.

Um die Aureole zum Leuchten zu bringen, unterlege ich sie mit einem kräftigen Rot und lege die Schattierungen an.

 

Kunstkalender 2018

Heute ist ein Paket voller Kalender auf die Reise nach Berlin gegangen.

In Köln gibt es ihn  in Nippes in der „Mayerschen“, im Laden „Nebenan“ und im Buchladen Ecke Neusser/Blücher Str. und natürlich bei mir zu kaufen!

 

Ein Portrait in Popart-Manier

Ein Portrait in Popart-Manier war gewünscht. Es sollte eine Überraschung werden. Der Kunde schickte mir mehrere Schnappschüsse des Jungen zur Auswahl, und eine Vorlage, in welcher Art das Portrait farblich angelehnt sein sollte.

Ich wählte ein Foto aus und bearbeitete es in Photoshop.

Nun konnte ich mich ans Werk machen.

Nach der üblichen Vorzeichnung legte ich den Hintergrund an.

Und brachte dann etwas Farbe ins Spiel.

 

Ich tastete mich vorwärts und legte Farbschicht über Farbschicht, …

… bis ich schließlich das gewünscht Ergebnis erreichte.

 

Der letzte Schliff fürs Bühnenbild

Um die Hinterhof-Atmosphäre abzurunden, verwandelte ich die rechte Bühnenseite eine alte Mauer.

Auf der linken Seite malte ich ein Fenster und Pflanzen hinter den Zaun.

Selbst im Putzlicht entffaltete das Ganze schon seine Wirkung.

Im Atelier malte ich die Schilder.

Im Zusammenspiel von SchauspielerInnen, Kostümen und Requisiten entfaltete das Ganze eine fulminante Wirkung.

Copyright der Szenenfotos mit freundlicher Genehmigung des Scala-Theaters.