Ein Bühnenbild entsteht

Der Schreiner baute eine halbrunde Rückwand auf die linke Bühnenseite. Darauf klebten wir den Prospekt und gaben somit der Kaffebude einen perspektivischen Hintergrund.

Nun war es schon August geworden und die Proben begannen. Am ersten Probentag kam das Ensemble und eroberte das neue Bühnenbild zum allerersten Mal mit großer Begeisterung.

Die Kaffebude sollte richtig alt mit mehreren Lackschichten erscheinen. Also grundierte ich sie in einem dunklen Farbton.

Nachdem dieser schön schmuddelige Grundton gemalt war, brachte ich die zweite Schicht auf.

Danach folgte die endgültige Farbgebung in italienischer Manier.

Links neben der Kaffeebud wünschte der Regisseur Ralf Borgartz eine Vorgartenszenerie mit Gartenzaun.

Natürlich konnte auch der Zaun nicht nagelneu erscheinen. Ich malte eine Holzmaserung, die auch im Bühnenlicht erkenbar sein würde, als erste Schicht.

Darüber trug ich eine Lasur auf und schon war der neue Zaun um Jahrzehnte gealtert.

 

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