Making of: Bühnenbild fürs Scala-Theater

Am Abend der letzten Vorstellung von „Dreimol null es null“ waren wir eingeladen, dabei zu sein und einen allerletzten Blick auf unser Werk vom Vorjahr zu werfen.

In den darauf folgenden Tagen kam der Schreiner Christian Schmell und verwandelte Zuschauerraum und Bühne in eine Baustelle, so wie in jeden Sommer. Für mich war dieses das 8.Bühnenbild fürs Scala-Theater. Wir sind also schon ein eingespieltes Team und waren auch diesmal wieder mit Spaß bei der Sache.

Während die Bühne sich allmählich verwandelte, funktionierte ich den Zuschauerraum zum Malsaal um und begann die Arbeit am Theaterprospekt für den Bühnenhintergrund. Im Atelier hatte ich zuvor eine Skizze angefertigt.

Ein Bild entsteht immer von hinten nach vorne: Zunächst der Himmel, dann die Fassaden der Häuser, die Straße und der Baum.

Der Dom durfte natürlich nicht fehlen.

Eines Nachmittags überfiel uns ein Starkregen und das Wasser floss durch die Decke. Ich spurtete hin und her und hatte gar nicht genug Eimer, um all die Güsse einzufangen. Zum Glück blieb meine Malerei verschont.

 

 

 

 

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